Geruchsbelästigung in weiten Teilen des Stadtgebietes sorgt für Feuerwehreinsatz

Datum: 8. März 2020 
Alarmzeit: 20:32 Uhr 
Art: Technische Hilfeleistung 
Einsatzort: Stadtgebiet 
Fahrzeuge: Einsatzleitwagen (12/1), Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (40/1), Löschgruppenfahrzeug (41/1), Rüstwagen (61/1) 


Einsatzbericht:

Am Sonntagabend stellte eine Anwohnerin in der Marktler Straße beißenden Geruch in der Umgebung fest. Im Unklaren über die Ursache teilte sie ihre Wahrnehmung besorgt über Notruf bei der Polizei mit, welche zur weiteren Abklärung die Freiwillige Feuerwehr Burghausen alarmieren ließ. Diese erreichte nach wenigen Minuten mit starken Kräften die Einsatzstelle. Vor Ort konnte sensorisch tatsächlich eine starke Geruchsbelästigung im Bereich der Marktler Straße wahrgenommen werden. Messungen führten allerdings dazu, dass keine relevanten Konzentrationen von Gasen in der Umgebung nachgewiesen werden konnten. Zunächst war es den Einsatzkräften nicht weiter möglich, die Ursache für die Geruchsbelästigung zu lokalisieren. Kontrollfahrten von mehreren Fahrzeugen durch das Stadtgebiet führten zu der Erkenntnis, dass der Gestank weiträumig an verschiedenen Stellen wahrnehmbar war. Es war nicht auszuschließen, dass die Geruchsentwicklung vom Gelände eines Chemiewerks oder einer Raffinerie ausgehen. Eine Rücksprache mit deren Werkfeuerwehren und eine gemeinsame Erkundung und Messung im Umfeld ergab allerdings keinerlei Hinweise, dass sich diese Annahme bestätigte. Laut Kommandant und Einsatzleiter Florian Hobmeier ist es außerdem denkbar, dass die Ursache in der Kanalisation liegt, aus der bedingt durch die Inversionswetterlage dieser Austrag wahrnehmbar war. Da es der Feuerwehr nicht möglich war Maßnahmen gegen die Geruchsentwicklung zu treffen und der Einsatzleiter diese als durchaus zumutbar einstufte, wurde der Einsatz nach etwa zwei Stunden beendet. Die Freiwillige Feuerwehr Burghausen war mit 4 Fahrzeugen und 24 Einsatzkräften im Einsatz.