Vollbrand auf Wohnanwesen in der Silvesternacht fordert Feuerwehr

Datum: 1. Januar 2020 
Alarmzeit: 0:21 Uhr 
Art: Brand 
Einsatzort: Unghauser Straße 
Fahrzeuge: Einsatzleitwagen (12/1), Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (40/1), Mittleres Löschfahrzeug (47/1), Teleskopmast (33/1), Löschgruppenfahrzeug (41/1), Mehrzweckfahrzeug (11/1), Gerätewagen (55/1) 


Einsatzbericht:

Wenige Minuten nach dem Jahreswechsel wurde die Freiwillige Feuerwehr Burghausen zu einem Brand auf einem Wohnanwesen in die Unghauser Straße alarmiert. Aufgrund unterschiedlicher Adressangaben unter den abgesetzten Notrufen musste zeitgleich von mehreren Bränden ausgegangen werden, weshalb schon im Anfangsstadium die Freiwilligen Feuerwehren aus Raitenhaslach und Mehring zusätzlich nach Burghausen alarmiert wurden. Nach einer ersten Erkundung stand fest, dass alle Notrufe der gleichen Einsatzstelle in der Unghauser Straße galten. Dort standen weite Teile eines Wohnanwesens in Vollbrand. Nachbarn und eine ersteintreffende Polizeistreife konnten bereits die drei Bewohner und mehrere Katzen bis zum Eintreffen der Feuerwehr aus dem Gebäude retten. Ein Nebengebäude brannte beim Eintreffen der Feuerwehr bereits in voller Ausdehnung und ein Übergreifen der Flammen auf das direkt angebaute Wohnhaus stand kurz bevor. Durch eine massive Riegelstellung und den Einsatz von 13 Trupps unter schwerem Atemschutz gelang es, eine weitere Ausbreitung des Brandes zu verhindern. Mit einem Teleskopmast musste die Dachhaut geöffnet werden, um darunterliegende Glutnester ablöschen zu können. Neben mehreren Einheiten des Rettungsdienstes waren auch zahlreiche Unterstützungskräfte der Kreisbrandinspektion im Einsatz. Durch das Feuer wurden weite Teile des Anwesens völlig zerstört. Die Brandursache ist Informationen von der Einsatzstelle nach unklar und Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Nach vier Stunden konnte die Einsatzstelle der Polizei übergeben werden. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Burghausen, Raitenhaslach und Mehring waren mit 14 Fahrzeugen und 80 Einsatzkräften im Einsatz.