Unklare Rauchentwicklung in Wohnhaus

Datum: 30. Mai 2019 
Alarmzeit: 20:38 Uhr 
Art: Brand 
Einsatzort: Kapuzinergasse 
Fahrzeuge: Einsatzleitwagen (12/1), Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (40/1), Mittleres Löschfahrzeug (47/1), Teleskopmast (33/1), Löschgruppenfahrzeug (41/1) 


Einsatzbericht:

Am Donnerstagabend kam es zu einem größeren Feuerwehreinsatz im Stadtgebiet Burghausen. Gegen 20:30 Uhr bemerkten aufmerksame Bewohner eines Mehrparteienhauses in der Kapuzinergasse, dass in einer Wohnung im zweiten Obergeschoß ein Rauchwarnmelder ausgelöst hatte. Da bereits Brandgeruch im Treppenhaus festzustellen war und in der betroffenen Wohnung niemand öffnete, setzten sie einen Notruf ab. Daraufhin wurde für die Freiwillige Feuerwehr Burghausen Großalarm ausgelöst, welche die Einsatzstelle wenig später mit starken Kräften erreichte. Sofort wurde ein Löschangriff aufgebaut und das Gebäude geräumt. Die Feuerwehr verschaffte sich schließlich Zugang zur verrauchten Wohnung und ein Trupp unter schwerem Atemschutz ging zur Menschenrettung und Brandbekämpfung vor. Die Rauchentwicklung konnte auf einen Entstehungsbrand im Bereich eines eingeschalteten Elektroherdes zurückgeführt werden, welcher schnell abgelöscht werden konnte. In der Wohnung konnten keine Personen festgestellt werden. Das Objekt wurde mit einem Überdrucklüfter von giftigen Rauchgasen befreit. Für Feuerwehr-Einsatzleiter Thomas Lindner unterstreicht dieser Einsatz ein weiteres Mal, wie wichtig private Rauchwarnmelder sind. “Gerade im eng bebauten Altstadtbereich ist es wichtig, dass wir möglichst früh zu einem Brand alarmiert werden, um eine weitere Ausbreitung verhindern zu können”, so Lindner. Nach etwa einer Stunde konnte die Einsatzstelle der Polizei übergeben werden. Neben mehreren Einheiten des Rettungsdienstes waren auch Unterstützungskräfte der Kreisbrandinspektion Altötting im Einsatz. Die Freiwillige Feuerwehr Burghausen war mit fünf Fahrzeugen und 40 Einsatzkräften vor Ort.