Brandmeldeanlage verhindert Schlimmeres bei Brand im Dachboden von Burghauser Grundschule

Datum: 25. März 2020 
Alarmzeit: 11:42 Uhr 
Art: Brandmeldealarm 
Einsatzort: Robert-Koch-Straße 
Fahrzeuge: Einsatzleitwagen (12/1), Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (40/1), Teleskopmast (33/1), Mannschaftstransportwagen (14/1), Mehrzweckfahrzeug (11/1) 


Einsatzbericht:

Größeren Schaden hat wohl die Brandmeldeanlage der Johannes-Hess-Grundschule in Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr Burghausen abgewendet. In den Mittagsstunden löste die Brandmeldeanlage des weitläufigen Gebäudes aus, in dem aufgrund der Corona-Krise aktuell kein Unterrichtsbetrieb stattfindet. Wenige Minuten nach der Alarmierung erreichte die Feuerwehr das Objekt und eine erste Erkundung ergab, dass ein Melder im Dachbodenbereich ausgelöst hatte. Dorthin vorgedrungen, konnten die Einsatzkräfte tatsächlich Brandgeruch und einen Entstehungsbrand im Bereich der Elektroinstallation der Photovoltaikanlage feststellen. Mit Hilfe eines Trupps und dem Einsatz einer Wärmebildkamera konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht werden.

In Burghausen werden etwa 120 Objekte unterschiedlichster Art durch Brandmeldeanlagen überwacht, wobei es neben realen Feuermeldungen allerdings auch häufig zu Fehlalarmierungen für die Feuerwehr kommt. Alleine im letzten Jahr schlugen in Burghausen 22 technische Fehlalarme und 19 Täuschungsalarme, welche etwa durch aufgewirbelten Staub oder Wasserdampf ausgelöst wurden, zu Buche. „Die automatische Alarmierung in der Johannes-Hess-Schule hat uns allerdings einen entscheidenden Zeitvorteil verschafft. Wenn sich der Entstehungsbrand im Dachboden der Schule unbemerkt eine Zeit lang hätte ausbreiten können, wären die Folgen und das Ausmaß des Brandes vermutlich verheerend gewesen“ erklärt Einsatzleiter Franz Haringer. Die Freiwillige Feuerwehr Burghausen war mit 19 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen im Einsatz. Auch die Freiwillige Feuerwehr Burghausen hat weitreichende Vorsichtsmaßnahmen wegen dem Corona-Virus getroffen. So werden die Fahrzeuge nicht mehr mit voller Mannschaftsstärke besetzt, sondern dafür mehrere Fahrzeuge mit jeweils weniger Personal zur Einsatzstelle geschickt.