Wohnungsbrand In den Grüben

Datum: 2. Dezember 2018 
Alarmzeit: 13:02 Uhr 
Art: Brand 
Einsatzort: In den Grüben 
Fahrzeuge: Einsatzleitwagen (12/1), Löschgruppenfahrzeug (40/1), Mittleres Löschfahrzeug (47/1), Teleskopmast (33/1), Drehleiter (32/1), Gerätewagen (55/1), Tanklöschfahrzeug (20/1) 


Einsatzbericht:

Am Sonntagnachmittag wurde die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Burghausen zu einem Wohnungsbrand in die Burghauser Altstadt alarmiert. Im zweiten Obergeschoß eines Mehrparteienhauses In den Grüben war Feuer ausgebrochen. Da über Notruf zunächst irrtümlich mitgeteilt wurde, dass sich die Einsatzstelle im Stadtteil Scheuerhof befindet, wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Raitenhaslach und Dorfen ebenso mitalarmiert. Nach wenigen Minuten erreichte die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Burghausen das Objekt mit starken Kräften. Auf der Rückseite zur Salzlände war über die gesamte Gebäudefront eine starke Verrauchung ins Freie festzustellen. Über den Gebäudezugang In den Grüben wurde ein Löschangriff aufgebaut. Ein Trupp unter schwerem Atemschutz ging zur Personenrettung und Brandbekämpfung in die betroffene Wohnung vor. Auf beiden Straßenseiten wurden mit einer Drehleiter und einem Teleskopmast Hubrettungsfahrzeuge für weitere Maßnahmen in Stellung gebracht. Nach kurzer Zeit konnte der Brandherd in der Küche lokalisiert werden, welche in Vollbrand stand. Massive Rauchentwicklung hatte dazu geführt, dass die komplette Wohnung stark in Mitleidenschaft gezogen wurde und Nullsicht herrschte. Nach kurzer Zeit war der Brand gelöscht und es stand fest, dass sich keine Personen in der betroffenen Wohnung aufhielten. Drei weitere Trupps unter schwerem Atemschutz gingen in das Gebäudeinnere vor, kontrollierten die übrigen Wohnungen und geleiteten mehrere Personen ins Freie, von welchen vier mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation dem Rettungsdienst übergeben wurden. Zudem konnten aus der Wohnung im zweiten Obergeschoß mehrere Haustiere ins Freie gerettet werden. Das komplette Gebäude wurde nach Abschluss der Nachlöscharbeiten von der Feuerwehr belüftet und konnte nach rund zwei Stunden Einsatzdauer verlassen werden. Im Nachgang musste die Feuerwehr feststellen, dass in keinem der Brandräume die gesetzlich vorgeschriebenen Rauchwarnmelder installiert waren, welche eventuell eher auf das Schadensereignis aufmerksam gemacht hätten.