Tödlicher Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 20

Datum: 20. November 2018 
Alarmzeit: 18:31 Uhr 
Art: Technische Hilfeleistung 
Einsatzort: Bundesstraße 20 
Fahrzeuge: Einsatzleitwagen (12/1), Löschgruppenfahrzeug (40/1), Rüstwagen (61/1), Gerätewagen (55/1), Mehrzweckfahrzeug (11/1), Tanklöschfahrzeug (20/1) 


Einsatzbericht:

Am Dienstagabend wurde die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Burghausen zu einem schweren Verkehrsunfall auf die Bundesstraße 20 Richtung Marktl alarmiert. Kurz vor dem Kreisverkehr der B 20, der Kreisstraße AÖ 22 und dem Aufschleifer zur B12 sollte es zu einem folgenschweren Zusammenstoß mehrerer Fahrzeuge gekommen sein, wobei mindestens zwei Personen eingeklemmt wurden. Wenige Minuten nach der Alarmierung erreichten die Freiwilligen Feuerwehren aus Marktl und Burghausen die Einsatzstelle mit starken Kräften und konnten das Meldebild bestätigen. Ein in Richtung Burghausen fahrender Kleintransporter war auf die Gegenfahrbahn geraten und kollidierte dort mit vier Personenkraftwagen; größtenteils frontal. Sowohl der Unfallverursacher, als auch eine Lenkerin aus der entgegenkommenden Kolonne, wurden in ihren Fahrzeugen eingeklemmt. Beide mussten mit hydraulischem Rettungsgerät von den Freiwilligen Feuerwehren Burghausen und Marktl aus ihren Fahrzeugen befreit werden. Während der Unfallverursacher noch an der Unfallstelle verstarb, wurde die unfallgeschädigte Fahrzeuglenkerin mit einem Rettungshubschrauber in ein Klinikum gefolgen. Weitere Verletzte aus den anderen beteiligten Fahrzeugen wurden vom Rettungsdienst in die umliegenden Krankenhäuser gebracht. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen und der polizeilichen Unfallaufnahme durch einen Gutachter wurde die Einsatzstelle ausgeleuchtet und der Brandschutz sicher gestellt. Die Bundesstraße musste hierfür voll gesperrt werden. Zu dieser Maßnahme wurde auch die Freiwillige Feuerwehr Marktlberg hinzu gezogen. Bemerkenswert war der Ablauf der technischen Rettung, welche durch die Feuerwehren aus Marktl und Burghausen erfolgte. In enger Abstimmung der Einheitsführer wurde wehrübergreifend gleichzeitig mit mehreren Rettungssätzen an den Fahrzeugen gearbeitet, was zu einer schnellen und effektiven Hilfeleistung führte. Nach rund vier Stunden konnte die Vollsperre aufgehoben und die Einsatzstelle der Polizei übergeben werden.