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In Reisebusstärke machte sich die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Burghausen zu einem der vielen Höhepunkte im Vereinsjahr am vergangenen Wochenende auf den Weg.

Ziel sollte in diesem Jahr Nürnberg sein. Ein Zwischenstopp wurde in Regensburg eingelegt, wo man sich am Samstagvormittag bei einem Weißwurstfrühstück im Bräustüberl einer ortsansässigen Brauerei für die restlichen gut 100 km Wegstrecke stärkte. Angekommen im historischen Kern von Nürnberg, ging es auch gleich kulinarisch weiter. Reiseleiter und Vorstandsvorsitzender Thomas Lindner hatte eine Stadtführung, oder besser gesagt, einen kulinarischen Spaziergang, der besonderen Art, organisiert. Unter dem Motto „Rotes Bier und blaue Zipfel“ erkundete die Reisegruppe die fränkische Metropole mit dem Augenmerk auf das Leibeswohl. Sinnlich erfahrbar wurde das Thema durch zahlreiche Kostproben, welche von Bratwürsten bis hin zu Lebkuchen reichten. Als es Abend geworden war, tafelte man in einer der zahlreichen Gaststätten der Altstadt und verbrachte vergnügliche Stunden in kameradschaftlicher Atmosphäre. Für hörbar gute Stimmung sorgten die Kameraden Florian Hobmeier und Andreas Spindler, welche auf Ziehharmonika und Diatonischer das ganze Lokal in ihren Bann zogen.

Nach einem gelungenen ersten Tag ging die Reise am Sonntag weiter südlich an den Brombachsee. Die herrliche Landschaft rund um das größte fränkische Stillgewässer lud bei goldenem Herbstwetter zum Flanieren ein, ehe es für die gesamte Reisegruppe auf den See ging. Bei einer Schiffsrundfahrt auf dem Trimaran „MS Brombachsee“ machte sich maritimes Flair breit. Auch hier konnte die Feuerwehr Burghausen zur Freude von eigenen Leuten und vieler Unbeteiligter wieder ihren gesellschaftlichen Trumpf in einer kuriosen Kombination ausspielen. Wo ein künstlich angelegter Stausee im Süden Mittelfrankens, ein seetaugliches Schiff, alpenländische Töne und ein den Gamsgebirgsmarsch singendes Sonnendeck aufeinander treffen, ist Attraktionscharakter und gute Laune vorprogrammiert.

Schneller als lieb, waren die beiden Tage wieder vorbei. Ein sich schwer verdient gemachter und zufriedener Reiseleiter Thomas Lindner zog Fazit. „Alleine die Zusammensetzung unserer Reisegruppe spricht Bände. Vom Jugendlichen bis hin zum Reservisten verbrachten wir zwei wunderbare Tage und es passte für alle. So einen selbstredenden und generationsübergreifenden Zusammenhalt gibt es nur in der Feuerwehr“, so Lindner abschließend.