Während die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Burghausen rund eine Woche vor dem Fest noch gegen das Hochwasser gekämpft haben, zeigte sich das Wetter zum Fest gnädig. Bereits am Freitag fand nach einem Standkonzert der Lindacher Blaskapelle am Messeplatz das Totengedenken in der Pfarrkirche „Zu Unserer Lieben Frau“ statt. Hier gedachten die Mitglieder der Burghauser Ortsvereine der Verstorbenen der Wehr. Auch die Freiwillige Feuerwehr Ach, welche dem Jubelverein als Pate zur Seite steht, war mit zahlreichen Mitgliedern erschienen.
Nach dem Rückmarsch zur Festhalle am Messegelände sprach Festleiter und Vorstand Thomas Lindner seine Grußworte. Schirmherr und 1. Bürgermeister Hans Steindl würdigte in seinem Grußwort die Verdienste der Wehr beim jüngsten Hochwasser. Anschließend zapfte er gekonnt mit wenigen Schlägen das Festbier der Reischacher Brauerei Berger an. Danach folgte die Vorstellung der vier Ehrendamen und der Acher Patenbraut, ehe die Band „Mercuries“ für Stimmung sorgte.
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Der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Burghausen ist bei ihrem 150-jährigen Gründungsfest soviel Unterstützung und Wohlwollen zuteil geworden, dass es ihr ein Bedürfnis ist, dafür von Herzen Dank zu sagen.
Unser aufrichtiger Dank
gilt allen Freunden, Spendern und Geschäftsleuten, der Stadt Burghausen mit Schirmherrn und 1. Bürgermeister Hans Steindl, dem Ordnungsamt, dem städtischen Bauhof, dem Bürgerhausteam und der Elektroabteilung für die tatkräftige Unterstützung, der Geistlichkeit für die würdevolle Gestaltung des Gottesdienstes, den Kameraden der Feuerwehren Burgkirchen, Emmerting, Mehring, Raitenhaslach, sowie dem Trachtenverein Almenrausch Lindach.
Sie alle, und so viele ungenannte Freunde und Förderer, die im stillen gewirkt haben, ließen unser Gründungsfest zu einem herausragenden Ereignis werden. Dafür danken wir von Herzen.
„Am 3. Tage“, ein Wortlaut welcher im Christentum mehrfach in positiver Bedeutung steht, stellte unseren letzten Festtag unter einen besonderen Stern.
Als Höhepunkt in unserem 150-jährigen Jubiläum konnten am Sonntag rund 100 geladene Vereine begrüßt werden. Tradition, welche in kameradschaftlichen Vereinen großgeschrieben wird, bedeutete auch hier, den geladenen Vereinen zu Ihrer Begleitung ein Festmädchen und Taferlkind für diesen Festakt zur Verfügung zu stellen.
„Die Russen kommen!“
Diese landläufige, im Futur formulierte Floskel ist in Burghausen schon Gegenwart, denn die Russen sind schon da. Grund dafür ist natürlich das 150-jährige Gründungsfest, wozu alle der Burghauser Wehr die Ehre erweisen, die sich mit ihr verbunden fühlen. Diese Verbundenheit nach Russland rührt von einer Fahrzeugüberführung aus dem Jahre 2002. Ein in Burghausen ausgesondertes Tanklöschfahrzeug wurde unter Federführung von Jürgen Gerlach nach Russland überführt und leistet dort bis heute treue Dienste im Kampf gegen das Feuer.